Mas de l'Écriture
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02 · Das Weingut

Worte und Weine, um es zu sagen

Wenn der Saft der Rebe die Tinte der Feder ersetzt.

„Damit nicht nur Worte bleiben, habe ich das Gut Mas de l'Écriture genannt.“ Der Satz läuft in enger Kalligrafie über jedes Etikett. Er sagt alles über das Vorhaben.

Die Parzellen des Guts in der Dämmerung, Hügel im Hintergrund
Die Parzellen in der Dämmerung vor den Hügeln

Ein Terroir aus Stein und Wind

Die Reben wachsen auf drei Bodentypen: Ton-Kalk, Ton und Rollkiesel. Der Wind vom Causse und die Meeresluft vom Mittelmeer halten den Temperaturunterschied aufrecht, den die Trauben für ihre Frische brauchen.

Diese meteorologische Besonderheit, mehr als das Klima des Languedoc insgesamt, prägt die Handschrift der Terrasses du Larzac. Das Gut bewirtschaftet heute neun Hektar mit Syrah, Grenache, Mourvèdre und Carignan. Die ältesten Gobelet-Stöcke tragen wenig, sprechen aber mit dem Akzent unseres Bodens.

Pascal und Léa im Keller, das Glas in der Hand
Pascal und Léa im Keller

Pascal et Léa

Die Übergabe geschah in familiärer Kontinuität. Pascal pflanzte neue Reben, baute die Keller, taufte die Weine und zeichnete die ersten Etiketten. Léa führt die Arbeit mit ihrer Intuition und ihrer Eleganz fort.

Pascal und Léa keltern gemeinsam, verkosten, assemblieren und schreiben Jahrgang für Jahrgang die Geschichte des Guts.

Flaschenhals von L'Écriture, Feder auf der Kapsel
Die Feder, auf jeder Kapsel geprägt

Warum diese Namen

Die Namen der Weine sind keine Koketterie und kein Marketingkniff, sondern eine Entscheidung des Denkens und des Herzens.

Der Satz von Antoine de Saint-Exupéry — « Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar » — hat uns bei der Taufe unserer Weine inspiriert. Victor und L'Émotion, das ist das Herz, das spricht; Les Pensées, der Geist des Guts; L'Écriture ist das Leben.

Bleibt Victor, der einzige Vorname inmitten der Worte. Herkunft des Namens mit der Familie zu klären.

In dieser Reihenfolge gelesen, erzählen die Weine den Weg eines Textes: Empfindung, dann Gedanke, dann Text. Ein Jahrgang liest sich wie eine Seite — mit Marotten, Fortschritten, manchmal Streichungen.

In Bildern

Eine Parzelle mit Trockensteinhütte aus der Luft Alter Gobelet-Stock mit Blättern und Trauben Rebzeilen beim Mondaufgang Kiesel und Erde der Lage Der Gärkeller, Holzfuder und Edelstahltanks
Das Gut und seine Parzellen aus der Luft zur goldenen Stunde

Der Keller

Der Keller ist das Etui, das den Wein reisen lässt. Der Winzer erzieht seinen Wein doppelt: wie ein Kind, das man ins Leben einführt, wie ein Werk, das eine Aufwärtsbewegung überhöht.

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